Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg
mit staatlichem Internat und Tagesinternat
Träger: Freistaat Bayern

Ein grauer Tag im August

Das erfolgreich aufgeführte Stück nun im Theater-Ensemble 
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Flyer

Erster Preis auf BUNDESEBENE im Wettbewerb "Jugend musiziert"

Philipp Hubert - erster Preis auf BUNDESEBENE im Wettbewerb "Jugend musiziert" mit dem Instrument KLAVIER!
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Erster Platz beim 7. Deutschen Ensemblewettbewerb

Eva Roßmann und Fabienne Jesberger haben bei dem 7. Deutschen Ensemblewettbewerb in der Kategorie Akkordeon-Duo den 1. Platz erspielt.
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Wichtige Termine und Informationen

Informationen zur Anmeldung gibt es unter folgender Sondernummer MGG aktuell - Eine Schule stellt sich vor

MGG Schulflyer

Der neue MGG Schulflyer steht als Download zur Verfügung.

Ethik

Ethikunterricht

Klassen 5-10
2 Stunden Unterricht pro Woche, keine Schulaufgaben.

Qualifizierungsstufe
2 Stunden Unterricht pro Woche, eine Schulaufgabe pro Halbjahr

Lehrplaninhalte Ethik - allgemein:

Dieses Fach dient laut Lehrplan des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst

  • der Erziehung der Schüler zu werteinsichtigem Urteilen und Handeln,
  • der Aufgabe, die Schüler über verschiedene Werte und Normen,
    über ihre Bedeutung für die praktische Lebens- und Weltgestaltung
    sowie den Prozess ihrer Übernahme und Ablehnung zu informieren,
  • der methodischen Hinführung der Schüler zu rationalem und an Werten
    orientiertem Urteilen,
  • der Vermittlung von Welt- und Menschenbildern.


Die Besonderheit des Schulfaches Ethik besteht darin, dass es nur von einem Teil der Schüler besucht wird. Sie selbst oder ihre Erziehungsberechtigten nehmen dabei in der Regel das Grundrecht gemäß Artikel 7(2) Grundgesetz wahr:

„Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.”

Andererseits nehmen am Ethikunterricht Anhänger grundverschiedener Weltanschauungs-Gemeinschaften teil: Konfessionslose (hier ein Sammelbegriff für Atheisten, Agnostiker, Freidenker, etc.), aber auch Zeugen Jehovas, Juden, Moslems usw. Jede Gruppe möchte ihre Weltanschauung authentisch behandelt wissen. Damit werden jedoch die Mitglieder der jeweils anderen Gruppe zwangsläufig gerade mit den weltanschaulichen Einflüssen konfrontiert, die sie eventuell mit ihrer Berufung auf Artikel 7(2) Grundgesetz vermeiden wollten.
Dieses Dilemma versucht der Ethik-Unterricht durch den Verzicht auf bekehrende Elemente aufzulösen und setzt auf eine wertneutrale, an wissenschaftlicher Arbeitsweise orientierte Annäherung an weltanschauliche Positionen – was grundsätzlich ein hohes Maß an Toleranz von allen Beteiligten voraussetzt.

Konkret bedeutet das die Erarbeitung weltanschaulicher Positionen anhand folgender Fragestellungen:

  • Welche Kernaussagen macht die jeweilige Weltanschauung; welche Hauptströmungen gibt es?
  • Welche nachvollziehbaren und prüfbaren Sachargumente - unter Verzicht auf transzendente Begründungen - stützen diese Kernaussagen?
  • Wer sind die wichtigsten Befürworter und Kritiker dieser Weltanschauung und welche Argumente verwenden sie?
  • Wie sind im Falle ethischer Positionen die Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen, auf die Gesellschaft und auf die zurückliegende Geschichte?

Lehrplaninhalte bezogen auf einzelne Jahrgangsstufen

Bei Interesse an den Ethik-Lehrplänen für die einzelnen Klassenstufen empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München.
www.isb.bayern.de (Lehrpläne/Standards)